Eine Frage der Brille…
In der letzten Gemeindevertretersitzung thematisierte ein Gemeindevertreter wieder einmal, dass die Gemeindearbeiter seiner Meinung nach zu selten die straßenbegleitenden Grünstreifen – etwa in der Ringstraße in Hundorf – mähten. Der von der Gemeinde zu pflegende Grünstreifen etwa neben dem Grundstück des Blogautors sähe ungemäht und ungepflegt aus. Der Grünstreifen vor dem Haus des Blogautors, den dieser selbst pflege oder besser nicht pflege, wachse sogar total wild und sei ein Schandfleck.
Richtig ist, dass nach der gemeindlichen Straßenreinigungssatzung die gemeindlichen Grünstreifen von der Gemeinde gemäht und gepflegt werden, wenn nicht der Anlieger sein Interesse bei der Gemeinde bekundet, diese Pflege selbst zu übernehmen. Letzteres hat der Blogautor getan. Wie häufig gemäht werden muss und wie der Streifen pflanzlich genutzt werden darf, ist nirgendwo geregelt. Wesentlich ist allein, dass von dem Streifen keine Gefahr für den Verkehr einschließlich Fußgängerverkehr ausgehen darf. Auch für die Gemeinde gibt es keine Vorgabe, den Rasen immer auf Streichholzlänge kurz zu halten. Aus naturschutzrechtlichen Gründen lassen mittlerweile viele Gemeinden und Landkreise Straßenbegleitgrün zum Schutze von Flora und Fauna weitgehend wild wachsen.
So verfährt auch der Blogautor, der von manchem Ortsansässigen hierfür auch ausdrücklich Zuspruch erfährt. Es gibt auch Anfragen, ob man sich ein paar Samen mitnehmen dürfe. Hier gilt sicherlich der Spruch: Eine Frage der Brille… Toleranz ist angebracht. Hierzu hat der Blogautor ein kleines Filmchen gedreht, welches durch Anklicken des Bildes aufgerufen werden kann:

